So kommt man zum Welsh-Terrier

Welsh-Terrier -Micky oder wie kamen wir zu einem Welsh-Terrier

Am 08.10.2001 wurde ich bei Familie Seifferth (vom Streitholz) in Roldisleben geboren. Mein zukünftiges Herrchen, Roland Siebeck, war schon sehr aufgeregt, denn ich sollte als erster “Welsh-Terrier” bei 3 “Westis” in ein neues zu hause kommen, man einigte sich auf den Namen: “Micky”.

Als ich 5 Wochen alt wr, besuchte mich mein neues Herrchen und Frauchen, denen alle Welsh-Welpen gefielen zum ersten mal. Die erste Immunisierung sollte erst wirken. Auf mich, “Micky”, fiel die Wahl. Trotzdem musste ich noch 4 Wochen warten, bis ich zu meinen neuen, stolzen Besitzern, Birgit und Roland Siebeck kam.

Als dann auch noch die Nickolausaustellung is Kieselbach war, durfte ich meine erste große Reise mit dem Auto machen! Das klappte sofort, so wurde Autofahren auch zu einem Hobby von mir.

Meine neuen Besitzer warteten ungeduldig und freuten sich ohne Ende, als mich mein Züchter in ihre Hände gab!
Mein Frauchen Birgit, war erst sehr skeptisch, Welsh und Westi, aber sie schloss mich gleich in ihr Herz.
Gegen Mittag fuhren wir nach Sünna, dem neuen Wohnort, meiner neuen Heimat, wo mich die “Westis” neugierig begutachteten. Ein wenig Angst hatte ich schon, ich kannte ja nur meine Mutter und meine Geschwister, aber die legte sich bald und ich fand in den weißen Hunden; “Body”, “Lady” und “Nadel” schnell neue Freunde mit denen man spielen und kuscheln konnte. So wuchs ich lustig heran, die Umstellung vom Zwinger in die Wohnung machte mir keine Probleme, im Gegenteil.

Am 19.05.2002 besuchte ich meine erste Ausstellung, Jüngestenklasse in Dorndorf, und gleich ein erstes: versprechend. Richtig, ich entwickelte mich in den Rassestandard versprechend!

Auch mein “Züchter”, Willfried Seifferth, staunte nicht schlecht, wie groß und selbsständig ich in der kurzen Zeit geworden war.
Damit ich noch mehr vom Leben sehen konnte, wurde ich am 01.06.2002 in Erfurt nochmals in der Jüngstenklasse ausgestellt und erhielt die höchste Bewertung für einen Hund unter 9 Monaten, “VV”, viel versprechend! darüber waren alle froh.

Am 03.08.2002, ich war gerade mal 10 Monate alt, durfte ich zu meinerersten großen Ausstellung. Jugendklasse, Heppenheim, gleich V3, der Grundstein, meiner Erfolge und der Zucht war gelegt!
Im September fuhren wir das erste mal nach Österreich zur Ausstellung, Autofahren gehört ja zu meinen Hobbys, V3 und Sg3, die Mitbewerber waren gut und zahlreich, wir waren trotzdem zu frieden. In Deutschland besuchten wir noch 3 weitere Ausstellungen, ich bekam jeweils ein Jgd.-CAC.

Am 3. November durfte ich das erste mal im Bus fahren, nach Frankreich, das war sehr aufregend, viele Hunde im Bus, mit ihren stolzen Besitzern und Züchtern, V1 und einen wunderschönen Pokal nahem wir mit nach Hause!
Am 15.12.2002 besuchte ich die letzte Ausstellung im Jahr 2002 in Kisselbach und wieder bekam ich ein Jgd.-CAC und somit war ich KfT Jgd.-Champion.

Bis zu meinem ersten Wurf im Jahr 2004 besuchten wir noch einige Ausstellungen, bei denen ich jeweils “vorzüglich” beurteilt wurde, doch Welpen aufziehen, das war das Größte!
Als jedoch ihre neuen Besitzer die Welpen abholten, war ich schon noch paar Tage sehr traurig, aber die Ruhe nach der Aufzucht war auch wieder schön.
Im Juli 2006 bekam ich wieder Welpen, Dunja, meine Tochter blieb bei mir. Sie sollte meine Nachfolgerin bei Ausstellungen werden und später selber Welpen bekommen. Damit Dunja nicht allein aufwachsen muss, haben wir im März 2007 einen Rüden; Nelson vom Kaiserstein in unsere Familie geholt.

Dunja und Nelson besuchen seither Ausstellungen, wobei ich lieber auf das Haus aufpasse. Ich liege im Sessel und pass auf, das niemand, der einmal drin ist, wieder geht! Ich mag alle Menschen und mit Artgenossen komme ich prima klar.

So, jetzt kennt ihr unsere Geschichte!

Bilder von Micky vom Streitholz

Micky vom Streitholz in Sommer- und Winterfell und bei Ihren neuen Besitzern

Mickys Nachwuchs